Samuel Aguilar
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21. Juni 2026·Netzwerke·1 Min. Lesezeit

VPN: Fernzugriff vs. Site-to-Site

Nicht alle VPNs dienen demselben Zweck. Eine gute Wahl vermeidet Performance- und Sicherheitsprobleme.

„Ich brauche ein VPN" kann zwei sehr unterschiedliche Dinge bedeuten. Es lohnt sich, darüber Klarheit zu haben.

Fernzugriffs-VPN

Verbindet eine Person (ihren Laptop) von außen mit dem Unternehmensnetzwerk. Jeder Benutzer installiert einen Client und authentifiziert sich.

  • Ideal für: Remote-Arbeit, gelegentlichen Admin-Zugriff.
  • Achtung: Gewähre keinen Zugriff auf das gesamte Netzwerk; segmentiere und beschränke auf das, was diese Rolle benötigt.

Site-to-Site-VPN

Verbindet zwei komplette Netzwerke dauerhaft (zum Beispiel zwei Büros), als wären sie eines.

  • Ideal für: Standorte verbinden, Anbindung an ein Rechenzentrum oder die Cloud.
  • Achtung: überlappende IP-Bereiche zwischen den beiden Netzwerken sowie Verschlüsselung/MTU.

Praktische Regel

Verbindest du Personen, die kommen und gehen? Fernzugriff. Verbindest du feste Standorte miteinander? Site-to-Site. Und in beiden Fällen: geringste Rechte auf der anderen Seite des Tunnels.

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